side-area-logo
STORYTELLING: DIE GALERIE DER PREISTRÄGER
anchor_12

Und hier sind sie: Die 63 Preisträger des großen Storytelling Fotowettbewerbs mit über 3500 Einsendungen. Glückwunsch von allen Jurymitgliedern und Sponsoren!

Wir danken allen für die rege Teilnahme am Wettbewerb. Die Auswahl fiel beim Thema Storytelling deutlich schwerer als bei gewöhnlichen Fotowettbewerben, geht es doch bei der Auswahl auch um das, was es im Betrachter auslöst – nicht nur um die handwerkliche Qualität des Fotos. Oft hat die Geschichte zum Bild nicht unerheblich zur Platzierung beigetragen.

Wir wünschen allen viel Freude beim Betrachten der Bilder und beim Lesen der Geschichte zum Bild.

Search
01 - Dennis Marquardt
Bilder die Geschichten erzählen, Storytelling, das sind die Themen dieses Wettbewerbs. Ich schicke Euch heute Bilder von uns, die alle in ihrer Erzählweise für sich stehen und doch im Gesamten eine Geschichte erzählen. Wir, das sind meine Frau Hülya und ich. Hülya hat in ihrem 18. Lebensjahr beide Beine verloren, seitdem bewegt sie sich im Rollstuhl, auf Prothesen, auf ihrem Skateboard oder ohne Hilfsmittel auf den Händen gehend fort und ich begleite sie mit meiner Kamera.Wir sind beide voll berufstätig, Fotografie ist unser Hobby. Unsere Bilder sollen weder ein Blog mit dem Thema; wie lebt man mit einer Behinderung etc. sein, noch sollen sie jene verstecken. Sie erzählen Geschichten von Reaktionen auf das Außergewöhnliche, von Kontrasten und Normalität und stellen die Frage nach der Definition der Schönheit.
02 - Carsten Schröder
Ein Obdachloser sprach mich an, ihn mal an der nebenstehenden Mauer zu fotografieren. Gesagt, getan, als aus einem kleinen Laden die Frau mit den restlichen Lebensmittel des Tages in der Kiste kam. Er durfte sich etwas aussuchen. So entstand dieses Foto.
03 - Dalia Fichmann
Abseits der Pisten, weg vom Rummel, die Weichheit des Pulverschnees, die Unberührtheit..., geniessen...Die Schattenseite davon; jedes Jahr werden Menschen von Lawinen verschüttet. Die Suche in dem unwegsamen Gelände meist sehr schwierig. Die Lawinensuchhunde sind oft die Ersthelfer vor Ort, die sich auf ihren vier Pfoten mit viel Ausdauer durch die Lawinenkegel kämpfen, um die Verschütteten, die teilweise mehrere Meter unter den Schneemassen vergraben sind, zu suchen. Auf Melchsee Frutt habe ich die Lawinensuchhunde-Teams unter der Leitung von Nicole Dammann, einen Tag lang mit der Kamera begleitet. Die Hunde werden über positive Bestätigung trainiert, um die Freude und Ausdauer bei der Suche zu erhalten. Um den Augenblick festzuhalten, bei der der Hund den Verschütteten findet und sich durch die Schneedecke zu ihm durchgräbt, habe ich mich mit der Kamera in die kleine, dunkle Eishöhle gelegt und mich von den Hunden suchen lassen. Der Moment, wenn sich die Schneedecke öffnet, der erste Lichtstrahl in die Höhle dringt, die Pfoten den Schnee weggraben und die Hundenase schnüffelnd einem entgegen kommt, ist wunderbar. Ein grosses Kompliment an alle Hundeführer mit ihren Vierbeinern, die sehr viel Zeit und Geduld investieren. Im Ernstfall riskieren sie ihr eigenes Leben und die Situationen vor Ort sind meist nicht einfach. Danke an alle! Auf dem Bild ist der der Border Collie Kyron, der mich gesucht und zum Glück auch gefunden hat.
04 - Andreas Gieschen
Zu sehen sind Ernst und Gertrud, die in wenigen Wochen (nicht ganz freiwillig) Ihre Wohnung verlassen müssen. Das Bild entstand kurz vor einem geplanten Familienshooting mit der Familie einer Bekannten, für die ich ab und an Bilder für Ihre Social Media Seiten schieße. Wir waren gerade mit dem Mittagessen durch und ich hatte meine Kamera schon vorbereitet für das geplante Bild, als sich mir dieser ausdrucksstarke Moment bot. Man kann nur erahnen, was einem Menschen durch den Kopf geht, der weiß, dass er sein Jahrelanges Zuhause bald aufgeben muss.
05 - Ferdinand Dahlmanns
3erSerie "Das neue Tattoo", Bild 1: Sie hatte mich nur gebeten für ihre Homepage das neues Tattoo zu fotografieren. Sie war vom Zug überfahren worden. Sie sagte:" Besser Bein ab, als Kopf ab!" Sie ist ein fröhlicher Mensch!
06 - Josef Hinterleitner
"hundsmiad" - Lord Finley und seine Untergebenen = ein humorvoller Rollentausch
07 - Reto Imhof
Schlitten fahren"Weiss du, mein lieber Bär: Im Winter wird es kalt. Viel kälter als jetzt. Es wird dann soo kalt, dass der Regen als Schnee auf die Erde fällt. Dann kann man Schlitten fahren. Dort draussen, vor unserem Haus auf dem Hügel, Vielleicht darf ich dich dann mitnehmen. Und vielleicht bauen wir dann zusammen noch einen Schneebären. Ich wünsche mir jetzt schon Winter. Das wäre schön"
08 - Wolfgang Laimer
Das Foto entstand zufällig bei einem Stadtbummel durch Riga. Zwei sehr unterschiedliche Fortbewegungsmittel begegnen einander und haben doch auch Gemeinsamkeiten wie zB die Speichenräder. Der beinamputierte Rollstuhlfahrer beobachtet die Harleyfahrer. Nun ist die Fantasie gefragt. Was denkt und fühlt er?
09 - Marcel Röntzsch
Entstanden ist das Foto am Flughafen Ciampino in Rom auf dem Heimweg eines Fototrips und drückt genau das aus, was mich permanent beschäftigt... Fernweh... Reiselust... Weg von Daheim, allem Gewohnten und dem Alltag. Das Bild selbst zeigt eine Zeitlose Szene. Ein Mann steht am Fenster irgendeines Abflugterminals und schaut nachdenklich auf ein Flugzeug. Weder die Umgebung, noch seine Kleidung geben Rückschluss darauf, wann das Bild entstanden ist. Es könnte in den 60er oder 70er Jahren, genauso gut aber auch Heute aufgenommen worden sein. Tatsächlich Endstand es jedoch im Dezember 2016.
10 - Fabian Brogle
Morgenstund...
11 - Jacqueline Hirscher
Mit 90 Jahren noch im Wettbewerb - die Europameisterschaft der Senioren findet regelmäßig statt. Hier ist ein Europameister der Klasse M(Männer)90-95 Jahre im Speerwurf zu sehen. Die Veranstaltung war für mich überraschend und unerwartet, spannend, aber für die Teilnehmer Teil ihres Lebens. Mich hat das Zusehen motiviert mich mehr mit dem aktiven Altern auseinander zu setzen. Es macht Mut, diese Menschen in Aktion zu erleben!
12 - Enrico Thiem
Auf dem Bild ist Sina mit ihrem Ochsen Woodie zu sehen. Beide leben in der Nähe von Augsburg. Woodie ist eine Handaufzucht und Sina kennt ihn schon als kleines Kälbchen. Heute hat er eine Risthöhe von knapp 1,80m und wiegt 1,5 Tonnen. Eines Tages hörte Sina davon, dass es wohl eine Frau gibt, die einen Ochsen reitet. Also entschied sie sich Woodie einzureiten. Dies gelang ganz gut, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Als ich zum Shootingtermin auf dem Bauernhof ankam, hatte ich erstmal mega Respekt als Woodie leibhaftig vor mir stand. Als ich allerdings gesehen habe welche Bindung Sina zu dem Koloss hat und das dieser ihr fast aufs Wort gehorcht, war ich echt überrascht.Nach kurzer Kennenlernphase ging es für uns drei in einen nahegelegenen Wald, in dem wir tolle Winteraufnahmen machten.Ein Bild aus diesem Shooting, welches die Beziehung der beiden verdeutlicht, habe ich angehängt.
13 - Raymond Widawski
Sommerkleidung oder Einsparungen im Budget? (Niort/Frankreich)
14 - Gerhard Dutschke
Dieses Bild machte ich vor ca. 32 Jahren. Vor einigen Jahren habe ich das Bild von einem Dia mit einem einfachen Scanner selbst digtalisiert, deshalb ist die Qualität nicht besonders gut.Die Bildaussage berührt mich aber bis heute. Was man auf dem Bild nicht sieht, dass die Frau abwechselnd das Baby und den Herrn im Rollstuhl mit dem Eis gefüttert hat.Das Bild bringt für mich der Lauf des Lebens auf den Punkt. Am Anfang des Lebens ist man auf Hilfe angewiesen und gegen Ende des Lebens wieder. Die Generation in der Mitte hält das Ganze am laufen.
15 - Thomas Hippchen
Berlin 2017Besuch auf dem Richardplatz um die dortige Kunstinstallation "Woodencloud" des Künstlers Martin Steinert zu besuchen.Strahlender Sonnenschein, über 30 Grad.Innerhalb von Sekunden schlägt das Wetter um, wir flüchten uns in den "Späti" am Platz.Draußen geht die Welt unter, in Sekunden steht das Wasser cm-hoch in den Straßen, Bäume stürzen um....Nur einer freut sich über die Abkühlung und tanzt im Regen - immer darauf bedacht, das kein Tropfen Wasser in die Bierdose gelangt: Gib's mir! ;-)
16 - Sonja Sayer
Als mein Papa starb bekam meine Mutter und wir 3 Töchter einen Stern geschenkt: Immer wenn ihr zu den Sternen hoch schaut denkt er an Euch und lächelt Euch zu....Als ich endlich dieses Jahr gelernt habe wie man Sterne fotografiert war ich ganz glücklich darüber dass ich nun auch Bilder "von ihm" machen konnte......In dieser Nacht war die Verbundenheit zu ihm sehr groß, ich sagte zu meinem Mann: Papa schaut mir jetzt zu und ist ganz nah bei uns und er wäre jetzt ganz stolz auf mich....Die Kapelle auf dem Bild ist die Kirchleitnkapelle in Berchdesgaden, Papa war gebürtig aus Bayern und unheimlich gerne in den Bergen
17 - Tim Foltin
Schwester Judith sitzt am PC - Klosterfürbitten sind nun auch online möglich!
18 - Christian Bauer
Das war ein Familienprojekt. Unsere zwei Jungs mit Buch, Mama mit Maske und Papa an der Kamera. Kein Composing, aber etwas Bearbeitung in Photoshop.
19 - Malte Liesenhoff
Diese Frau beteiligt sich an starken Protesten in Samaná, Dominikanische Republik (19/11/2018).Die dominikanische Regierung versorgt Samanás Bevölkerung seit mehreren Monaten nicht mehr ausreichend mit Wasser, die meisten Menschen müssen es sich mit einem vielfachen ihres Verdienstes leisten. Eine Grundversorgung ist nicht gegeben.Mit offener Brandstiftung und Straßensperren, sowie gewaltsamen Angriffen auf Polizeikräfte lassen die Demonstranten ihrem Frust über Durst, Krankeit und Kriminalität freien Lauf.
20 - Yvonne Bäumchen
„Sandstorm over Hollywood“ ist der Titel zu diesem Bild. In diesem Sandstorm befindet sich ein Ninja, Soldier, SciFi-Robot, Pirate und ein Cowboy. Alles Charaktere, die wohl nie zusammen auftreten würden, hier aber alle jedoch gemeinsam in eine Richtung gehen.Ein Foto voller Kontraste wie hell/dunkel, orange/blau, Sand/Luft, Leben umgeben vom lebensfeindlicher Wüste, all die verschiedenen Charaktere.Die wahre Geschichte hinter diesem Foto geschah in Namibia frühmorgens bei Sossusvlei in der Namib Wüste mit dem Sonnenaufgang von Hinten. Ich war auf dem Weg zu fuss zur großen Düne „Big Daddy“. Wir hatten einen starken Sandsturm und als ich über die Düne kam und mich umdrehte sah ich diese Gruppe, die hinter mir war. Jeder versuchte sich auf seine Weise vor dem Sandsturm zu schützen. Ich realisierte erst später, was für eine tolle Szene ich eingefangen hatte.
« 1 von 4 »